Das eigentliche Problem
Du sitzt im Büro, das Telefon klingelt, ein Kollege fragt: „Wie soll ich die offizielle Suchthilfe ansprechen?” Und plötzlich ist das ganze Team in einem Labyrinth aus Unsicherheit gefangen.
Warum das Ansprechen kein Smalltalk ist
Hier ist der Deal: Suchthilfe ist kein nettes Gespräch über das Wetter, es ist ein Rettungsanker, ein Notruf, der sofortige Reaktion verlangt. Wenn du es verharmlost, riskierst du, dass sich das Problem weiter ausbreitet wie ein Lauffeuer.
Die falschen Wege
Stell dir vor, du würdest das Thema mit einer Floskel wie „Alles gut, lass uns weiterarbeiten” abtun. Das ist wie ein Feuer mit einem Glas Wasser zu ersticken – völlig ineffektiv.
Der richtige Ansatz
Schau: Du brauchst klare Sprache, direkte Ansprache, keine Umschweife. Sag dem Betroffenen: „Ich sehe, du kämpfst mit einem Suchtproblem, und das ist ernst.” Und dann sofort die offizielle Stelle nennen.
Wie du das Gespräch startest
Hier ein kurzer Fahrplan: erstens, privates Setting wählen – kein offenes Büro, kein lautes Flur. zweitens, Empathie zeigen, aber nicht mitleiden; du bist der professionelle Partner, kein Mitläufer.
Dann: „Ich habe bemerkt, dass du in letzter Zeit immer öfter Pausen brauchst, und das könnte ein Hinweis auf ein Suchtverhalten sein.” Und sofort: Offizielle Suchthilfe ansprechen. Keine langen Erklärungen, nur das Wesentliche.
Was danach kommt
Nach dem Hinweis folgt die Verantwortung: Begleitung anbieten, Kontakt zu Fachstellen herstellen, Follow-Up planen. Und das alles innerhalb von 24 Stunden, sonst verliert das Ganze an Wirksamkeit.
Der letzte Hinweis
Wenn du das nächste Mal in dieser Situation stehst, vergiss die höfliche Floskel. Greif zu, sei präzise, und setze die offizielle Hilfe sofort in Gang.